Spargelspitzen1

Sobald die Schwarzwurzel, der sogenannte Winterspargel, im Frühjahr seinen Platz an den grünen und weißen Spargel abgibt, gehe ich Spargelspitzen sammeln, weil die mir das Liebste daran sind. Meistens gibt’s die als Bruchspargel zu kaufen, der nicht mehr “Einheitslänge” hat und deshalb günstiger ist. Spargelspitzen bereite ich als Fingerfood mit meinem veganen Dipp zu, eine ganz andere Art von veganer Sauce Hollandaise. Sie stärkt durch den hohen Anteil Kokos das Gehirn und durch die Kurkumawurzel wirkt sie antiallergisch, da Kurkuma den Histaminspiegel im Körper senkt.

Den Spargel schälen, wo es nötig ist und ungefähr 5 bis 7 Minuten in blubberndem Salzwasser bissfest blanchieren. Währenddessen den Dipp mixen: Für 2 Personen eine 6 bis 8 cm große Kurkumawurzel schälen und mit 2 bis 3 Handvoll Kokoschips in den Mixer geben. Gewürzt wird mit Kräutersalz und einer Prise Bertram sowie einer getrockneten Aprikose. Mit Wasser und einem kleinen Schluck Olivenöl aufgießen, sodass die festen Zutaten mit Flüssigkeit bedeckt sind. Eine Prise Flohsamenschalen machen die Sauce noch cremiger. Jetzt mixen und servieren: Ich habe auf die Sauce ein bisschen Schwarzkümmel gestreut und frische Kräuter. Wer mag, gibt noch ein paar Spitzer aus einer Zitrone dazu. Meine Sauce Hollandaise stärkt den Geist und macht putzmunter, ganz im Gegensatz zur konventionellen mit tierischen Bestandteilen.

Tipps: Kalt schmecken die Spargelspitzen als Fingerfood. Diese Sauce Hollandaise passt auch zu allen anderen Spargelgerichten. Wer sie gerne flüssiger mag lässt einfach die Flohsamenschalen weg und nimmt etwas mehr Wasser. Dann sieht das Rezept aus wie das der gelben Sauce in meiner Suppenblume.

Spargelspitzen2