FullSizeRender 33

Rezept für antiallergisch wirkendes Kräutersalz

Mein Kräutersalz mixe ich selbst, weil ich so mischen kann, was mir gut tut. Die Rezeptur ist simpel: 2/3 Meersalz oder Steinsalz, 1/3 Kurkuma und dazu 1 Prise getrocknetes Oregano. Nelken erhöhen die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes Curcumin, sie werden nur mitgekocht und nicht gegessen. Auch Quendel, der wilde Thymian, kann in der gleichen Menge wie Kurkuma untergemischt werden. Eine Prise Bertram kann im Kräutersalz zusätzlich als natürlicher Geschmacksverstärker verwendet werden. Dieses Kräutersalz verwende ich als Basis für fast alle meine Rezepte, dabei wirken Kurkuma, Quendel und Bertram antiallergisch, weil sie den Histaminspiegel im Körper senken. Auch Oregano hat diese Wirkung, vor allem, wenn es sich um das wilde Kraut handelt. Dazu gibt es bei mir jeden Tag verschiedene frische Kräuter über jedes Gericht, nicht nur der Vollwertigkeit halber. Geschmack und Genuss wollen schließlich wohlig bedient sein.

Minikleine Gewürzkunde

Vom Salz sollte man nicht mehr als 5 Gramm täglich zu sich nehmen. Gerade vom gewöhnlichen Kochsalz wird oft zu viel gegessen, da Industriefutter ohne dieses Zuviel an Salz noch weniger schmecken würde als mit dieser unnatürlich hohen Zugabe. Beim Trend Clean Eating kann man den Salzanteil eigens bestimmen und für sich selbst erkunden, welche Art von Salz (wie etwa Steinsalz oder Meersalz) einem am besten schmeckt. Die Tendenz, komplett ohne Salzzugabe zu kochen, ist auch schon zu beobachten, was natürlich Geschmacksache ist, aber für sehr gesund gehalten wird. Ich denke, es kommt auf Gewöhnung und Geschmack an. Sicherlich ist es richtig, in der eigenen Küche das gesündere Salz zu verwenden, davon aber ein bisschen weniger als gewohnt, deshalb mache ich in meinen Rezepten auch keine genaue Mengenangabe, was das Salz angeht, jeder sollte das nach seinem Empfinden verwenden. Wer den täglichen Salzkonsum auch beim Clean Eating noch verringern möchte, kann zu dem simplen Trick greifen, der auch in der ursprünglichen asiatischen Esskultur angewandt wird, nämlich auf Basis vieler verschiedener natürlicher Gewürze zu kochen. Kurkuma, getrocknete und frische Kräuter wie Oregano und Quendel, der natürliche Geschmacksverstärker Bertram, sowie gute Pflanzenöle, entfalten in der Kochkultur Geschmacksnuancen, die das Duo Salz & Pfeffer nicht erschafft. So kann man es sich leicht machen, indem man die getrockneten Lieblingskräuter und -wurzeln mixt und mit gutem Salz unterfüttert, wenn man mag. Ich handhabe es so mit meinem Kräutersalz, erhalte dadurch in jedem Gericht einen runden Geschmack, der natürlicherweise nicht allein auf Salz basieren kann, und unterstütze damit zudem meine Gesundheit.