Lektorat

Unsere Gehirne nähren sich von qualitativem Textfutter, Seriosität und Schmunzelfaktor können dabei Hand in Hand gehen. Rhythmus und Klang machen die Happen genüsslich und wohlschmeckend, mit Verständlichkeit und Zielorientierung lässt sich das alphabetische Futter gut verdauen. Und je authentischer der Text, desto höher die Memorierbarkeit — das ist bei einer immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne besonders wichtig.

Als Lektorin besteht meine Kernkompetenz darin, die individuelle Authentizität eines Textes zu erkennen und zu stützen, sie zu unterstreichen oder gegebenenfalls herauszuarbeiten. Meine Erfahrungen liegen derzeit in den Fachgebieten Philologie, Psychologie und Philosophie sowie anderer Sachtexte.

Lektorat oder Korrektorat:

Beim Lektorat liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit auf dem Textstil. Der Text muss klar aufgebaut, der Satzbau korrekt sein. Zudem achte ich beim Lektorat auf eine konsistente Schreibweise sich wiederholender Begriffe und übersetze umgangssprachliche Ausdrücke in die Schriftsprache.

Ich lese gerne auch Korrektur. Dabei kümmere ich mich vor allem um Grammatik und Orthografie. Buchstabendreher, Leerzeichen und Interpunktion sind zwar nur kleine Details, unterstützen aber genauso wie einheitliche Fußnoten und Bibliografie den Lesefluss. Die eigenen Tippfehler überliest man schnell und vier Augen sehen einfach mehr als zwei.

Arbeitswerkzeuge:

In einem PDF lektoriere und korrigiere ich auf Kommentarebene. So sind Originaltext sowie Anmerkungen klar voneinander getrennt. Dadurch bleibt die Lesbarkeit des lektorierten Textes erhalten. Änderungsvorschläge müssen unbedingt mühelos lesbar sein. Das ist im Word-Korrekturmodus nicht der Fall, weshalb ich diesen nicht als Arbeitswerkzeug heranziehe.  Auf Papier lektoriere ich nur, wenn dabei die Lesbarkeit erhalten werden kann. Durch die Kommentarebene im PDF liegt die vollständige Kontrolle über die Korrekturen in den Händen des Autors. Das ist für eine effektive Textreflexion essentiell.

Proben & Angebotsabsprachen:

Wenn Sie mich testen möchten, schicken Sie mir einfach zwei bis drei Seiten aus Ihrer Arbeit für eine kostenlose Korrektur per E-Mail. Sie erhalten den korrigierten Text mit entsprechendem Angebot per E-Mail oder per Post. Bei einem Auftrag orientiert sich der Preis am Aufwand für Lektorat oder Korrektorat und an der Anzahl der Normseiten, deren Umfang von 1.500 Zeichen (ohne Leerzeichen) oder 1.800 Zeichen (mit Leerzeichen) pro Seite durch die VG Wort festgelegt ist. Auch die Textart spielt eine Rolle: Zwar könnte angenommen werden, einfachere Sachbücher seien schneller korrigiert als wissenschaftliche Fachbücher, doch auch innerhalb einer Textart kann der Interventionsbedarf stark variieren. Deshalb sehe ich davon ab, feste Seitenpreise anzugeben. Pauschalangebote gebe ich dann ab, wenn es seitens des Autors eine enge Budgetgrenze gibt. Wenn mir diese genannt wird, lote ich innerhalb eines realistischen Rahmens aus, was ich dafür an Leistungen aufbringen kann. Zusätzliche Leistungen, wie Um- oder Ausformulierungen einzelner Passagen, sind ebenso individuell zu vereinbaren.

Von Korrektorat und Lektorat sind Plagiatskontrolle, inhaltliche Prüfung, Prüfung auf Übersetzungsfehler sowie Layout ausgeschlossen.