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Rohkost-Freu(n)de

Eine liebe Freundin sagte mir einmal, sie wolle unbedingt meine Gurkensuppe probieren. Wenn Menschen auf mich zukommen und sich für meine Ernährungsform interessieren, freue ich mich natürlich ganz besonders und es ist meistens Anlass zur Weiterentwicklung meiner Rezepte. So gab es für diese Suppe ein neues buntes Topping, um meine Freude an Farben mit allen zu teilen, die Lust darauf haben.

Farbenfreude

Ich nehme pro Person 1/2 unbehandelte, ungeschälte Gurke. Diese wird grob geschnitten. Im Mixbehälter werden die Gurkenstücke mit Wasser aufgegossen – gerade so viel, dass die Gemüsestücke bedeckt sind. Dazu kommt eine Handvoll frisches Basilikum, welches das Histamin im Körper senkt und antiallergisch wirkt. Je nach Verträglichkeit und gewünschter Schärfe nehme ich auch etwas Schnittlauch. Gewürzt wird mit etwas Kräutersalz und Quendel1 Spritzer Olivenöl mildert die Schärfe des Schnittlauchs. Diese Zutaten werden beispielsweise in einem Personal Blender zu einer glatten Suppe gemixt. Als Topping nehme ich Blütensalz, getrocknetes Oregano und – je nach Verträglichkeit – Radieschen, Schnittlauch und Basilikum. Manchmal gibt es auch Mungbohnenkeimlinge dazu.

Scharfe Nahrungsmittel und Hülsenfrüchte bei Unverträglichkeiten

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeit: Während meiner Histaminausschlussdiät hatte ich Schnittlauch, Radieschen und Hülsenfrüchte von meinem Speiseplan gestrichen. Nach einigen Jahren Ausschlussdiät und veganem Clean Eating vertrage ich diese Nahrungsmittel wieder. Das muss jeder, der eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat, mit Bedacht selbst austesten. Vor allem industriell behandelte und von Natur aus scharfe Nahrungsmittel sind entweder gar nicht oder immer nur mit Vorsicht zu verwenden. Von den Hülsenfrüchten habe ich mich bisher nur an die Mungbohnen herangetraut. Ich vertrage sie nur gekeimt.