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Grüner Saft – Energieschub in der Fastenzeit

Wenn ich faste, dann nicht sehr lange, da ich durch meine Histaminausschlussdiät über Jahre hinweg das allzu bekannte Diät-Hunger-Gefühl ausgehalten habe. Doch Fasten ist zwischendurch gut, vor allem bei der ballaststoffreichen Rohkost. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden dadurch noch aktiver. Für alle Diät-Erprobten gut zu wissen: der Fasteneffekt tritt schon innerhalb weniger Stunden ein, wenn man beispielsweise tagsüber bis nachmittags oder abends nur Säfte trinkt. Um trotzdem genug Nährstoffe aufzunehmen und nicht das auslaugende Hungergefühl aushalten zu müssen, mixe ich Alfalfakeimlinge mit Gurke und filtere die Ballaststoffe raus. Durch den hohen Nährstoffanteil aus dem Alfalfa bekommt man einen wundervollen Energieschub, der bei mir – auch und vor allem bei viel Bewegung – den ganzen Tag über anhält. Man hat so nicht mehr das Gefühl, ständig etwas futtern zu müssen. Da ich es nicht als notwendig empfinde, einen Entsafter zu besitzen, mixe ich das Grün zusammen mit Wasser in meinem Personal Blender und passiere diesen Smoothie dann durch ein Sieb. Will ich besonders viel Energie, mixe ich auch ein kleines Stückchen frischen Ingwer mit, der sorgt für die notwendige Wärme. Morgens zubereitet hält sich der Saft im Kühlschrank bis abends. Zwischendurch erlaube ich mir auch an manchen Fastentagen meine Erdmandelmilch, dann allerdings ohne Chiasamen. Abends zum Fastenbrechen gibt’s Suppe oder Salat. Und was bei Rohkost immer gilt: heißen Tee trinken!

Antiallergisch wirkender Tee

Auch bei Tees gilt es, auf möglichst natürliche Sorten zu achten. Bei Histaminintoleranz sind Teemischungen mit Süßholz und Pfeffer unbedingt zu meiden. Stattdessen kann man sich eine unbehandelte, frische Kurkumawurzel schälen, klein schneiden und mit heißem Wasser aufgießen. Das senkt den Histaminspiegel im Körper und wirkt antiallergisch.

Ingwer – Scharfe Nahrungsmittel bei Unverträglichkeiten

Während meiner Histaminausschlussdiät habe ich keinen Ingwer zu mir genommen. Nach einigen Jahren Ausschlussdiät und veganem Clean Eating vertrage ich diese Köstlichkeit wieder. Das muss jeder, der eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat, mit Bedacht selbst austesten. Vor allem industriell behandelte und von Natur aus scharfe Nahrungsmittel sind entweder gar nicht oder immer nur mit Vorsicht zu verwenden.