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Die bisher leckersten Keimlinge aus meiner Küche sind die der grünen Soja-Bohne, auch bekannt unter dem Namen Mungbohne. Bei einer Histamin-Intoleranz sind Soja-Produkte im Besonderen und Hülsenfrüchte im Allgemeinen meist unverträglich. Die selbstgezogenen Mungbohnen-Keimlinge vertrage ich jedoch. Und das ist gut, denn bei einer rein pflanzlichen Ernährung muss das Eiweiß ja auch irgendwoher kommen. Die grünen Soja-Keimlinge liefern einen Teil davon (nebst verschiedener anderer Sprossen). Zudem erhöht sich mit dem Keimprozess der Gehalt an Vitamin B12, worauf bekanntermaßen alle Menschen achten sollten.

Mein erster Versuch, die Mungbohnen-Keimlinge in der Küche zu verwenden, sieht so aus: Woknudeln aus Dinkel kochen. Frischen Ingwer schälen, fein hacken und in einer Pfanne mit ein wenig Kokosfett anbraten. Nudel-Wasser abschütten. Die Nudeln in die Pfanne geben, von allen Seiten leicht kross werden lassen. Viel frisches Basilikum und Zucchini-Spaghetti dazugeben sowie ein wenig Kräutersalz und Nori-Flocken. Die Zucchini-Spaghetti bleiben nur kurz in der Pfanne, solange bis sie warm sind. Dann jede Menge grüne Soja-Keimlinge darüber streuen und sofort servieren. Dazu passt mein falscher Joghurt.